Khan – mit Rachenlaut

9. Juni 2010

Heute versuche ich mich mal an einer Filmkritik ;)

Ich komme gerade aus der Sneak Preview in der Passage in Neukölln. Ich konnte den Film “My name is Khan” sehen, der jetzt Donnerstag in die Kinos kommt.
Ein junger Mann geht nach dem Tod seiner Mutter nach Amerika um dort sein Glück zu finden, verliebt sich und will den Präsidenten treffen um ihm auf Grund des 11.09. zu sagen, dass er kein Terrorist ist.
Obwohl ich nicht so der Bollywoodfan bin, fand ich die Musik sehr schön. Sie brachte ein bisschen die fremde Stimmung in das Hollywood-bekannte Amerika.
Den Anfang, wo Khan bei seiner Mutter aufwächst ist berührend. Auch die erste Zeit in Amerika ist spannend. Als dann die dritte Person gestorben ist und jeder Protagonist mindestens schon ein mal Tränenflüssigkeit in den Augen hatte (außer der Hauptfigur, er kann ja nicht weinen – davon hätte er den Anderen ein bisschen abgeben können) musste ich dann auf die Uhr schauen. So zäh war der Film zum Schluss.
Was zum Anfang noch rührend war, nervte zum Ende hin mehr und mehr und war zum Schluss nur noch kitschig und klischeehaft.
Die Hauptfigur Khan erinnerte doch sehr stark an Forrest Gump. Erst der Autismus und dann der Präsident, das beide verbindet. Hommage oder einfach nur Peinlich?
Naja, vielleicht verstehe ich Bollywood einfach nicht – also bei allem außer der Musik.

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